5 Top-Tipps zum Energiesparen

Endlich mal eine Blogparade (oder sollte ich heute lieber sagen: Blogkarneval) mit Nutzwert für alle. Er wurde am Wochenende von Brandt Aktuell gestartet und sammelt heiße Tipps, wie im Lande Energie gespart wird oder noch mehr gespart werden kann. Dann wollen wir mal auch nicht mit unseren besten Sparmaßnahmen geizen. Sie kommen diesmal ganz klassisch aus dem Bereich Haushalt:

1. Cool bleiben!

Die Waschmaschine muß nicht bis zur Maximaltemperatur des Waschguts aufgeheizt werden. Auch kälteres oder kaltes Wasser tut bei normal verschmutzter Wäsche den gleichen Dienst. Die modernen Waschmittel sind alle so ausgereift, dass es Kochwäsche nur noch in seltenen Fällen geben muß (Kranke und ganz kleine Babies): Die Wäsche wird trotzdem sauber. Und keimfrei erreichen wir mit 60° genauso wenig wie mit 30°. Außerdem wechseln wir unsere T-Shirts, Handtücher und Socken heute sowieso sehr oft, sodass sie garnicht stark verschmutzt wieder in der Maschine landen. Dann lieber cool bleiben, Kurzprogramme wählen und die Waschmaschine auch gut füllen.

2. Vollmachen!

Voll ist gut – das gilt auch für Kühlschränke und Tiefkühltruhen. Knackpunkt ist die Luft, die beim Öffnen der Tür mit der Außenwelt ausgetauscht wird. Dabei gelangt wärmere Luft in den Kühlschrank und die muß wieder gekühlt werden. In einem vollen Gerät gibt es nicht so viel Luft, es hält also di Temperatur besser. Also schnell Tür auf und zu – und immer gut gefüllt halten.

3. Luft heranlassen!

Es geht viel öfter ohne Trockner, als man glaubt. Wer im Sommer die Wäsche elektrisch trocknet, obwohl es im Garten oder auf dem Speicher Wäscheleinen gibt, verschwendet Energie (naja, wenn die Lieblingshose unbedingt wieder zum Einsatz kommen soll, kann man vielleicht mal eine Ausnahme machen 😉 Oder besser planen!). Auch im Winter findet sich sicher ein Plätzchen, um über der Badewanne Leinen zu spannen oder einen Klappwäschetrockner aufzustellen. So kann der Trockner auch in der kalten Jahreszeit ab und zu pausieren. Dazu gibts es den Bonus, das die Wäsche weniger stark beansprucht wird.

4. Luft hereinlassen!

Im Sommer gewöhnt man sich schnell an immer offen stehende Türen und Fenster. Wenn geheizt wird, sollte man schleunigst dichtmachen und die regelmäßige Sauerstoffzufuhr mit gezieltem Lüften (Stoßlüftung) regeln. 10 Minuten alles aufreißen und dann schnell wieder Fenster zu. So geht am wenigsten Wärme verloren. Auch heruntergelassene Rolläden sparen etwas Energie und halten nachts die Wärme im Haus.

5. Alles aus!

Schaut Euch kritisch im Haus um: läuft da ein Fernseher Standby, auch wenn er erst abends wieder zum Einsatz kommt? Oder brummt das Radio, weil es zwar nicht eingeschaltet ist, aber immer noch Strom zieht? Muß das WLAN wirklich nachts herumfunken, auch wenn außer ein paar schlaflosen Wardrivern keiner mehr hinein will? Steckerleisten mit Schalter, über die man gleich mehrere Geräte ausschalten kann, machen Energiesparen bequem. Und über Nachtschaltung kann man das WLAN zeitgesteuert deaktivieren. Manche Geräte haben auch einen Schalter, mit dem man die Funktion WLAN auch direkt ausschalten kann.