Heute beginnt die “Faire Woche”
In Berlin wurde heute die Faire Woche 2008 unter dem Motto Doppelt gut! Bio im Fairen Handel. eröffnet, die bundesweit von den verschiedensten Aktionen begleitet wird.
Der Faire Handel hat seinen Ursprung übrigens in Niedersachsen Anfang der 70er Jahre genommen, als sich ein Entwicklungshilfeprojekt zur Hilfe zur Selbsthilfe entwickelte. Inzwischen gibt es sogar in kleineren Supermärkten immer eine Reihe an Produkten, die aus fairem Handel stammen. Naja, und Bioprodukte schiessen ja praktisch täglich neu aus den Supermarktregalen, manches davon nicht einmal mehr teurer als Produkte aus konventionellem Anbau.
Nun kann man sich ja darüber streiten, wieviel Bio oder Öko noch übrig ist, wenn Lebensmittel um die Welt zum Endverbraucher geschickt werden und ob es nicht doch besser ist, regional angebaute, ökologisch herangezogene Produkte zu kaufen.
Ich denke aber, beim Fairen Handel ist es ein bisschen anders, denn wenn schon weltweiter Handel getrieben wird, dann sollten die Erzeuger wenigstens auch ihren fairen Anteil an der Produktion erhalten und nicht für den Profit weniger ausgebeutet werden.
Was meint ihr?
Link: Faire Woche










20. September 2008 um 07:07
Es ist die Sache mit den Äpfeln und Birnen, die man nicht vergleichen sollte: Natürlich sind saisongemäße Lebensmittel aus der eigenen Region das Beste, was man sich und der Umwelt antun kann. Wir haben das Glück, dass die meisten Artikel aus der Obst- und Gemüseabteilung in maximal 20km Entfernung angebaut werden, und da lange ich auch gerne zu.
Aber solange es im Knoblauchsland (für Ortstfremde: Das nördliche Umland von Nürnberg, und nomen ist hier wirklich omen) weder Kaffee noch Bananen noch Reis gibt, bevorzuge ich in diesem Fall Bioprodukte möglichst aus fairem Handel.