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Archiv für die Kategorie ‘Energie’

Unsere kleine Welt

Freitag, 27. März 2009

Studenten der Hochschule Augsburg haben im Rahmen eines studentischen Projekts zum Themengebiet Ökologie und Klimawandel einen Kurzfilm gedreht:

Ein Ehepaar in seinem Schrebergarten beginnt zu philosophieren: woher kommen eigentlich die ganzen Dinge um uns herum? Ausgehend vom elektrischen Hähnchengrill verfolgen wir mit ihnen die verschiedenen Produktions- und Wirkungsketten von alltäglichen Produkten zurück.
Der vierminütige Film Unsere kleine Welt verdeutlicht auf rasante und ironische Art den hohen Vernetzungsgrad unserer Welt sowie unsere Rolle darin. Auf unterhaltsame, undogmatische Weise regt er an, Möglichkeiten für nachhaltiges Handeln zu suchen.

Der Film ist sehenswert und hat leider bisher noch viel zu wenig Zuschauer z.B. auf Youtube erhalten, deshalb: verbreitet ihn weiter.
Persönlich rege ich mich in letzter Zeit tatsächlich mehr und mehr darüber auf, dass wir z.B. in den Supermärkten Bioobst und -gemüse aus fernen Landen angeboten bekommen. Was ist daran noch Bio und kann man solchen Marken tatsächlich trauen? In der Wirtschaft, selbstverständlich auch in der Lebensmittelwritschaft, geht es schliesslich vorrangig um Gewinnmaximierung und Co. Woher sonst rühren die Lebensmittelskandale in der Vergangenheit, wenn nicht durch Leute mit vielen Dollars in den Augen.
Natürlich ist das nur ein Teilaspekt, aber irgendwo muss man doch anfangen. Warum nicht bei den saisonal erwerbbaren Produkten aus der Region? Was meint ihr?

Warme Ohren für Litfaßsäulen

Sonntag, 16. November 2008

Mützentour

Nun sind sie in Düsseldorf zu Gast, die Litfaßsäulen mit den roten Pudelmützen. Putzig sehen sie ja aus, aber ich frage mich, wer die wohl gestrickt hat ;-) .
Die ‘Mützentour’ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung soll übrigens auf die Kampagne zur CO2-Gebäudesanierung aufmerksam machen. Wolfgang Tiefensee ist überzeugt, dass sich mit energieeffizienter Sanierung 50 bis 70 Prozent Heizkosten sparen lassen.

Link: CO2-Gebäudesanierung

Guthaben bei der Stromabrechnung, wo gibt’s denn sowas?

Donnerstag, 13. November 2008

Ergänzend zu Susannas Energiespartipps möchte ich eine freudige Nachricht mit euch teilen:

Meine Stromabrechnung kam heute und anstatt wie üblich nachzuzahlen, erhalte ich dieses Jahr über 100 € zurück. :-)
Im Vergleich zum Vorjahr habe ich ungefähr 1000 kWh weniger verbraucht. Zum grossen Teil schiebe ich das dem Austausch einer betagten Kühl-Gefrierkombination zu, die ich gegen ein Spargerät mit einem kleineren Gefrierabteil getauscht habe. Seitdem funktioniert auch das regelmässige abtauen viel besser, ist sozusagen in einer halben Stunde erledigt.

Also, schaut mal, was an euren Haushaltsgrossgeräten Stromfresser sein könnte, eine Modernisierung bringt wirklich was!

5 Top-Tipps zum Energiesparen

Dienstag, 11. November 2008

Endlich mal eine Blogparade (oder sollte ich heute lieber sagen: Blogkarneval) mit Nutzwert für alle. Er wurde am Wochenende von Brandt Aktuell gestartet und sammelt heiße Tipps, wie im Lande Energie gespart wird oder noch mehr gespart werden kann. Dann wollen wir mal auch nicht mit unseren besten Sparmaßnahmen geizen. Sie kommen diesmal ganz klassisch aus dem Bereich Haushalt:

1. Cool bleiben!

Die Waschmaschine muß nicht bis zur Maximaltemperatur des Waschguts aufgeheizt werden. Auch kälteres oder kaltes Wasser tut bei normal verschmutzter Wäsche den gleichen Dienst. Die modernen Waschmittel sind alle so ausgereift, dass es Kochwäsche nur noch in seltenen Fällen geben muß (Kranke und ganz kleine Babies): Die Wäsche wird trotzdem sauber. Und keimfrei erreichen wir mit 60° genauso wenig wie mit 30°. Außerdem wechseln wir unsere T-Shirts, Handtücher und Socken heute sowieso sehr oft, sodass sie garnicht stark verschmutzt wieder in der Maschine landen. Dann lieber cool bleiben, Kurzprogramme wählen und die Waschmaschine auch gut füllen.

2. Vollmachen!

Voll ist gut – das gilt auch für Kühlschränke und Tiefkühltruhen. Knackpunkt ist die Luft, die beim Öffnen der Tür mit der Außenwelt ausgetauscht wird. Dabei gelangt wärmere Luft in den Kühlschrank und die muß wieder gekühlt werden. In einem vollen Gerät gibt es nicht so viel Luft, es hält also di Temperatur besser. Also schnell Tür auf und zu – und immer gut gefüllt halten.

3. Luft heranlassen!

Es geht viel öfter ohne Trockner, als man glaubt. Wer im Sommer die Wäsche elektrisch trocknet, obwohl es im Garten oder auf dem Speicher Wäscheleinen gibt, verschwendet Energie (naja, wenn die Lieblingshose unbedingt wieder zum Einsatz kommen soll, kann man vielleicht mal eine Ausnahme machen ;) Oder besser planen!). Auch im Winter findet sich sicher ein Plätzchen, um über der Badewanne Leinen zu spannen oder einen Klappwäschetrockner aufzustellen. So kann der Trockner auch in der kalten Jahreszeit ab und zu pausieren. Dazu gibts es den Bonus, das die Wäsche weniger stark beansprucht wird.

4. Luft hereinlassen!

Im Sommer gewöhnt man sich schnell an immer offen stehende Türen und Fenster. Wenn geheizt wird, sollte man schleunigst dichtmachen und die regelmäßige Sauerstoffzufuhr mit gezieltem Lüften (Stoßlüftung) regeln. 10 Minuten alles aufreißen und dann schnell wieder Fenster zu. So geht am wenigsten Wärme verloren. Auch heruntergelassene Rolläden sparen etwas Energie und halten nachts die Wärme im Haus.

5. Alles aus!

Schaut Euch kritisch im Haus um: läuft da ein Fernseher Standby, auch wenn er erst abends wieder zum Einsatz kommt? Oder brummt das Radio, weil es zwar nicht eingeschaltet ist, aber immer noch Strom zieht? Muß das WLAN wirklich nachts herumfunken, auch wenn außer ein paar schlaflosen Wardrivern keiner mehr hinein will? Steckerleisten mit Schalter, über die man gleich mehrere Geräte ausschalten kann, machen Energiesparen bequem. Und über Nachtschaltung kann man das WLAN zeitgesteuert deaktivieren. Manche Geräte haben auch einen Schalter, mit dem man die Funktion WLAN auch direkt ausschalten kann.

Energiesparlampen in der Kritik

Dienstag, 28. Oktober 2008

Da haben wir unsere Glühbirnen gegen Energiesparlampen getauscht und nun das: Im Oktoberheft von Öko-Test schnitten 16 Produkte nur mit “befriedigend” oder schlechter ab. Die wichtigsten Kritikpunkte:

  • Von den nach Herstellerangaben 80 Prozent Energieersparnis werden nur 50-70 Prozent erreicht.
  • Die Lebensdauer der Lampen ist lange nicht so hoch wie angegeben.
  • Häufiges Ein- und Ausschalten bekommt den Öko-Lampen schlecht.
  • Sie verbreiten Elektrosmog und erreichen nicht die Lichtqualität einer Glühbirne.
  • Am Ende ihrer Lebensdauer sind Sparlampen wegen ihres Quecksilbergehalts als Sondermüll zu entsorgen, landen aber zu rund 90 Prozent umweltschädlich im Hausmüll.

Dann lesen wir doch lieber die taz. Sie relativiert die Ergebnisse und weist darauf hin, dass Öko-Test in den Kategorien Haltbarkeit und Helligkeit durchaus die Noten “sehr gut” oder “gut” vergeben hat – freilich nicht bei den Billigprodukten. Das Blatt zitiert denn auch Rainer Grießhammer vom Freiburger Öko-Institut, der bemängelt, das Öko-Test ‘bevorzugt schlechte Produkte herausgesucht’ habe.

Was sagen denn andere Untersuchungen: Stiftung Warentest beispielsweise testet Energiesparlampen im Dauertest. Hier schneiden mehrere Produkte – auch billige – mit der Gesamtnote ‘gut’ ab. Darauf stützt sich das Projekt EcoTopTen des Öko-Instituts, wenn es seine Empfehlungsliste veröffentlicht. Hier tauchen aber eher die hochpreisigen Sparlampen auf.

Schön, dass es solche Tests gibt. Verlassen will ich mich aber nicht darauf, wenn schon die Experten zu solch unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Sparen? Ja, das will ich auch weiterhin – sowohl Energie als auch Anschaffungskosten. Ich jedenfalls mache jetzt meine eigene Erhebung: Billiglampen gegen ein (1) Markenprodukt. Über das Ergebnis schreibe ich dann hier – so in 7 bis 10 Jahren. Vielleicht bin ich aber bis dahin längst auf LEDs umgestiegen. Hier in Düsseldorf gibts die bereits als Straßenbeleuchtung.

Jahrestagung FVS (ForschungsVerbund Sonnenennergie) extrahiert

Montag, 27. Oktober 2008

Geballte Information zum Thema Energieeffizienz und solares Bauen bietet der FVS: Hier sind die Vorträge der Jahrestagung 2008 als PDFs zusammengestellt (via energieNet).

Wir füttern die Welt

Mittwoch, 24. September 2008

We feed the world, so heisst der 95minütige, österreichische Dokumentarfilm aus dem letzten Jahr, der ein kritisches Licht auf die zunehmende Massenproduktion von Nahrungsmitteln und die Industrialisierung wirft.

Wenn einem danach nicht das hier im Überfluss vorhandene (und in Massen wieder entsorgte) Essen im Halse stecken bleibt. Wer Zeit hat, sollte sich den Film trotzdem angucken.

grüne CHIP

Sonntag, 21. September 2008

Seit kurzem am Kiosk zu haben: Das grüne CHIP-Heft mit Beiträgen zum Energieverbrauch von PCs und Notebooks, Tipps zur Energieeinsparung, umfangreichen Produkttests nach ökologischen Gesichtspunkten und dem grünen Einkaufsführer. Auch das Thema Recycling kommt nicht zu kurz. Die Heft-CD enthält Gratistools z.B. zur Energiekontrolle oder den Stromrechner.

Finde ich gut, dass eine Computer-Zeitschrift diesem Thema eine eigene Ausgabe widmet. Bitte mehr davon, möglichst in einem regelmäßigen Turnus. Schließlich ist der Spar-PC von heute, der Stromfresser von morgen.

Link: grünes CHIP-Heft

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