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Energiesparlampen in der Kritik

Da haben wir unsere Glühbirnen gegen Energiesparlampen getauscht und nun das: Im Oktoberheft von Öko-Test schnitten 16 Produkte nur mit „befriedigend“ oder schlechter ab. Die wichtigsten Kritikpunkte:

  • Von den nach Herstellerangaben 80 Prozent Energieersparnis werden nur 50-70 Prozent erreicht.
  • Die Lebensdauer der Lampen ist lange nicht so hoch wie angegeben.
  • Häufiges Ein- und Ausschalten bekommt den Öko-Lampen schlecht.
  • Sie verbreiten Elektrosmog und erreichen nicht die Lichtqualität einer Glühbirne.
  • Am Ende ihrer Lebensdauer sind Sparlampen wegen ihres Quecksilbergehalts als Sondermüll zu entsorgen, landen aber zu rund 90 Prozent umweltschädlich im Hausmüll.

Dann lesen wir doch lieber die taz. Sie relativiert die Ergebnisse und weist darauf hin, dass Öko-Test in den Kategorien Haltbarkeit und Helligkeit durchaus die Noten „sehr gut“ oder „gut“ vergeben hat – freilich nicht bei den Billigprodukten. Das Blatt zitiert denn auch Rainer Grießhammer vom Freiburger Öko-Institut, der bemängelt, das Öko-Test ‚bevorzugt schlechte Produkte herausgesucht‘ habe.

Was sagen denn andere Untersuchungen: Stiftung Warentest beispielsweise testet Energiesparlampen im Dauertest. Hier schneiden mehrere Produkte – auch billige – mit der Gesamtnote ‚gut‘ ab. Darauf stützt sich das Projekt EcoTopTen des Öko-Instituts, wenn es seine Empfehlungsliste veröffentlicht. Hier tauchen aber eher die hochpreisigen Sparlampen auf.

Schön, dass es solche Tests gibt. Verlassen will ich mich aber nicht darauf, wenn schon die Experten zu solch unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Sparen? Ja, das will ich auch weiterhin – sowohl Energie als auch Anschaffungskosten. Ich jedenfalls mache jetzt meine eigene Erhebung: Billiglampen gegen ein (1) Markenprodukt. Über das Ergebnis schreibe ich dann hier – so in 7 bis 10 Jahren. Vielleicht bin ich aber bis dahin längst auf LEDs umgestiegen. Hier in Düsseldorf gibts die bereits als Straßenbeleuchtung.